Obama Bookmark and Share Look at top 100 sexy girls from

Obama

Rating: 1.0/10 (2 votes cast)


Obama Biography


Barack Hussein Obama, Jr. bəˈɹɑːk hʊˈseɪn oʊˈbɑːmə (* 4. August 1961 in Honolulu, Hawaii) ist ein amerikanischer Politiker. Der Jurist gehört der Demokratischen Partei an und ist seit 2005 Senator des Bundesstaates Illinois. Obama ist seit der Präsidentschaftswahl am 4. November 2008 designierter 44. Präsident der Vereinigten Staaten. Leben Kindheit und Jugend Honolulu und Waikiki Obamas Vater, Barack Hussein Obama Senior (1936–1982), stammte aus Alego in Kenia und gehörte zum Luo-Volk. Seine Mutter, Stanley Ann Dunham (1942–1995), war eine weiße US-Amerikanerin aus Wichita, Kansas. Die Eltern lernten sich als Studenten an der Universität von Hawaii in Manoa kennen. Sie heirateten 1961 auf Hawaii, während in anderen Teilen der USA Ehen zwischen Schwarzen und Weißen noch verboten waren. 1963 ließen sich die Eltern scheiden. Der Vater setzte sein Studium an der Harvard University fort. Obama sah ihn als Zehnjähriger zum letzten Mal. Die Mutter heiratete einen Studenten und späteren Ölmanager aus Indonesien und zog mit ihm und ihrem Sohn Barack nach Jakarta. Dort wurde seine Halbschwester Maya geboren. Von väterlicher Seite hat Obama einen jüngeren Halbbruder, der in den Slums von Nairobi lebt , und eine Halbschwester (Auma), die in Heidelberg studiert hat. Kenias Oppositionschef Raila Odinga erklärte im Januar 2008, er sei ein Cousin Barack Obamas; ein Onkel Obamas aus Kenia bestreitet dies jedoch. Barack besuchte in Jakarta von 1967 bis 1970 eine katholische, 1970/71 eine staatliche Schule mit Schülern verschiedener Religionsangehörigkeit und kehrte 1971 nach Hawaii zurück. Dort zogen ihn die Eltern seiner Mutter, Madelyn (1922-2008) und Stanley Dunham (1918–1992), auf. Sie schulten ihn in die fünfte Klasse der renommierten privaten Punahou School ein, deren Ausbildung er 1979 mit Auszeichnung abschloss. Studium und Beruf Austin Hall der Harvard Law School Barack Obama studierte zwei Jahre am Occidental College in Los Angeles und wechselte 1981 an die Columbia University in New York City. Nach seinem Bachelor-Abschluss 1983 in Politikwissenschaften (Schwerpunkt Internationale Beziehungen) arbeitete er ein Jahr lang für das Wirtschaftsberatungsunternehmen Business International Corporation in New York. 1985 wechselte er nach Chicago, wo er für eine gemeinnützige Organisation arbeitete, die Kirchengemeinden beim Arbeitstraining für Einwohner armer Stadtviertel half. Danach studierte er drei weitere Jahre Rechtswissenschaft an der Harvard Law School und wurde dort zum Präsidenten der Fachzeitschrift Harvard Law Review gewählt. Er gilt als der erste Afroamerikaner in diesem Amt. 1991 machte Obama seinen J.D.-Abschluss mit der Gesamtbewertung magna cum laude. Obama kehrte 1992 nach Chicago zurück und arbeitete ab 1993 in der auf Bürgerrechte spezialisierten Anwaltssozietät Miner, Barnhill and Galland. Außerdem lehrte er bis zu seiner Wahl in den US-Senat 2004 Verfassungsrecht an der University of Chicago. Privatleben Michelle und Barack Obama Barack Obama ist seit 1992 mit Michelle Obama (* 1964) verheiratet, die wie er an der Harvard Law School studierte und selbst in der öffentlichen Verwaltung von Chicago tätig ist. Sie lernten sich in der Anwaltskanzlei kennen, in der Michelle nach ihrem Abschluss 1988 arbeitete und dem jungen Praktikanten Barack Obama als Tutorin zugeteilt war. Sie haben zwei Töchter: Malia Ann (* 1998) und Natasha (* 2001). Barack Obama lebt mit seiner Familie in Chicago. Landespolitik in Illinois In Illinois wurde Obama erstmals 1992 politisch aktiv: Er organisierte eine Kampagne zur Wählerregistrierung von afroamerikanischen Bürgern Chicagos, um so die Wahl Bill Clintons zum US-Präsidenten zu unterstützen. Dadurch mobilisierte er mehr als 150.000 Menschen. 1996 wählte ihn der südliche Wahlkreis von Chicago zum Abgeordneten für den Senat von Illinois. Er übernahm dort den Vorsitz im Ausschuss für öffentliches Gesundheitswesen und Wohlfahrt. Er verfasste eine Gesetzesinitiative mit, die Hilfen für arme Arbeiterfamilien vorsah, und arbeitete an einer Vorlage zur Unterstützung von Menschen ohne Krankenversicherung. Er half Organisationen, die sich für Schwule und Lesben einsetzen, und setzte eine Erhöhung der Mittel zur Aids-Prävention und -Behandlung durch. 1998 wurde Obama zum ersten, 2002 zum zweiten Mal, diesmal ohne Gegenkandidaten, in den Senat von Illinois wiedergewählt. Er initiierte ein Gesetz, das die Polizei verpflichtete, Vernehmungen auf Video aufzuzeichnen, die bei Anklagen auf Todesstrafe verwendet werden sollen. Außerdem beantragte er erfolgreich, Krankenversicherungen zu verpflichten, Kosten für regelmäßige vorbeugende Mammografien zu übernehmen. Er konnte für diese und andere Vorhaben Koalitionen mit politischen Gegnern bilden. Obwohl er mit der Polizeigewerkschaft Fraternal Order of Police über viele innenpolitische Gesetzesinitiativen uneinig gewesen war, lobte sie ihn für seine „langjährige Unterstützung von Waffenkontrollgesetzen und zur Bereitschaft, Kompromisse zu verhandeln“. 2000 unterlag er mit 30 % zu 61 % gegen den Mitbewerber und Mandatsinhaber Bobby L. Rush in einem Wahlkreis in Illinois bei den Vorwahlen für das US-Repräsentantenhaus. Rush punktete mit dem Hinweis auf Obamas Unerfahrenheit. US-Senat Vorwahlen Obama trat 2004 an, um für die Demokratische Partei einen Sitz im US-Senat zu erlangen. Der amtierende republikanische Senator Peter Fitzgerald verzichtete auf eine Wiederwahl und vier Kongressabgeordnete aus Illinois unterstützten die Wahl Obamas öffentlich, ebenso liberale Demokraten wie der frühere Vorsitzende des Democratic National Committee, David Wilhelm. Obama gewann bei den Vorwahlen im März 2004 52 Prozent der Stimmen gegenüber den 48 Prozent für die übrigen Kandidaten. In der von dem Medienberater David Axelrod, der später auch eine der Schlüsselfiguren von Obamas Präsidentschaftswahlkampf wurde, entworfenen Kampagne versuchte er eine Kontinuitätslinie zwischen legendären Demokraten aus Illinois, wie Chicagos erstem afroamerikanischen Bürgermeister Harold Washington oder dem US-Senator Paul M. Simon, und sich selbst herzustellen. Simon nahm kurz vor seinem Tod noch einen Wahlwerbespot für Obama auf. Im Wahlkampf selbst stellte Obamas Team dies als letztes Vermächtnis des Verstorbenen dar. Obama half die Unterstützung von Simons Tochter und der großen Tageszeitungen des Landes, wie der Chicago Tribune und der Chicago Sun-Times. Wahlkampf für den US-Senat Nachdem er die Vorwahl gewonnen hatte, trat er gegen den republikanischen Kandidaten Jack Ryan an. Obama lag von Beginn an in den Umfragen vorne. Dieser Vorsprung vergrößerte sich auf 20 Prozentpunkte, als bekannt wurde, dass Ryan einen Assistenten angestellt hatte, um Obama 24 Stunden am Tag zu verfolgen, all seine Aktivitäten aufzuzeichnen und ihn gelegentlich durch Zwischenrufe oder Ansprachen zu irritieren. Im Laufe des Wahlkampfs veröffentlichten die Chicago Tribune und der lokale Fernsehsender WLS-TV kalifornische Gerichtsunterlagen, die Ryans Scheidung von der Schauspielerin Jeri Ryan betrafen. Die Unterlagen waren nicht nur dankbarer Stoff für die Nachrichtenmedien, sondern schädigten Ryans Stellung in seiner Partei schwer. Aufgrund dessen trat Ryan am 25. Juni 2004 als Kandidat zurück und überließ Obama damit zeitweise allein das Feld. Die republikanische Partei hatte danach große Probleme, einen Kandidaten zu finden. Nach einer langen Entscheidungsphase fiel die Wahl der Partei schließlich auf Alan Keyes, der die Nominierung am 8. August 2004 annahm. Dies war ein Sieg des konservativen Flügels der Partei, denn Keyes war bereits als äußerst konservativer Politiker bei seinen erfolglosen Kandidaturen zu den US-Präsidentschaftswahlen 1996 und 2000 aufgefallen. Aus Maryland kommend, hatte Keyes seinen Wohnsitz erst bei der Nominierung nach Illinois verlegt, um damit den gesetzlichen Anforderungen einer Kandidatur zu genügen. Obamas Wahlkampf war, den Zahlen nach, der erfolgreichste eines Nicht-Amtsinhabers bei der Senatswahl. Sein Vorsprung in den Umfragen war so groß, dass er schon früh in andere Staaten reisen konnte, um dort befreundete demokratische Kandidaten zu unterstützen. Er gab große Geldmengen seines Wahlkampfbudgets an andere Kandidaten und schickte Wahlkampfhelfer ebenfalls über die Staatsgrenzen hinweg. Dadurch wurde unter anderem Melissa Bean geholfen, die schließlich Phil Crane bei der Wahl schlug und ihren Wahlkreis damit das erste Mal seit 1935 für die Demokraten gewann. Obama selbst gewann die Wahl mit 70 Prozent der Stimmen gegenüber 27 Prozent für Keyes. Dieser deutliche Sieg ist möglicherweise zu einem Teil dem Verhalten des politischen Gegners zuzuschreiben. Der republikanische Kandidat Keyes setzte auf einen polarisierenden Wahlkampf: Er beschimpfte unter anderem Homosexuelle als „selbstsüchtige Hedonisten“, bezeichnete Obamas Meinung zu Abtreibungen als Position der Sklavenhalter, behauptete, Jesus würde Obama nicht wählen, und meinte, Wähler von Obama würden sich genauso schuldig machen wie Deutsche, die 1933 die NSDAP gewählt hatten. Democratic National Convention Während seines Wahlkampfes für den US-Senat hielt Obama eine Grundsatzrede (Keynote) bei der Democratic National Convention 2004 in Boston, die den damaligen Präsidentschaftskandidaten John Kerry kürte. Obamas Rede löste Begeisterung aus und machte ihn bundesweit bekannt. Obama bezog sich darauf, wie seine eigene Familie den American Dream verfolgt habe, und auf seinen Glauben an ein „großzügiges Amerika.“ Sein Großvater habe von den Wohlfahrtsprogrammen der FHA und der GI Bill profitiert, da er im Zweiten Weltkrieg gekämpft hatte. Er selbst habe außerdem große Hoffnungen für die Zukunft seiner Töchter, denn „in einem großzügigen Amerika braucht man nicht reich zu sein, um sein Potenzial ausschöpfen zu können“. Er kritisierte die Kriegsführung der Bush-Regierung im Irak und führte als Beispiel den Unteroffizier der Marineinfanterie Seamus Ahern aus East Moline an und fragte rhetorisch: „Dienen wir Seamus genauso gut, wie er uns dient?“ Schließlich sprach sich Obama für die nationale Einheit aus: “There is not a liberal America and a conservative America – there is the United States of America.” „Es gibt nicht ein liberales Amerika und ein konservatives Amerika – es gibt die Vereinigten Staaten von Amerika.“ Anschließend fügte er hinzu: “We worship an awesome God in the Blue States, and we don't like federal agents poking around in our libraries in the Red States. We coach Little League in the Blue States, and yes, we've got some gay friends in the Red States. There are patriots who opposed the war in Iraq, and there are patriots who supported the war in Iraq.” „Wir verehren einen ehrfurchtgebietenden Gott in den Blue States i.e. überwiegend demokratisch votierende Staaten , und wir mögen in den Red States i.e. überwiegend republikanisch votierende Staaten keine Bundespolizei, die in unseren Bibliotheken herumschnüffelt. Wir trainieren Little League-Mannschaften in den Blue States, und, jawohl, wir haben einige schwule Freunde in den Red States. Es gibt Patrioten, die gegen den Krieg im Irak waren, und es gibt Patrioten, die ihn befürwortet haben.“ Nach diesem Auftritt bei der Democratic National Convention galt Obama als der erfolgreichste politische Aufsteiger der Demokraten und war in den Medien oft präsent. Gemäß einer Umfrage von Survey USA vom Februar 2006 hatte er zu diesem Zeitpunkt mit 71 % die zweithöchste Zustimmungsrate aller US-Senatoren. Erste Amtszeit im Senat Die Senatoren Tom Coburn und Barack Obama mit Präsident Bush anlässlich der Unterzeichnung eines u. a. von Coburn und Obama initiierten Gesetzes. Obama leistete seinen Amtseid für den US-Senat am 4. Januar 2005. In seinen ersten Monaten im Amt wendete er viel Zeit dafür auf, sich in seinen Posten einzuarbeiten, und verzichtete auf öffentlichkeitswirksame Aktionen. Er zog Kritik der Parteilinken auf sich, als er Condoleezza Rice als Außenministerin mitwählte. Im März 2005 kündigte er an, sein eigenes Political Action Committee zu gründen, ein vergleichsweise früher Schritt. In den Jahren 2005 und 2006 initiierte Obama 152 Entwürfe und Beschlüsse und unterstützte weitere 427. Seine erste Gesetzesinitiative kündigte er im März 2005 an der Southern Illinois University Edwardsville an. Der Higher Education Opportunity through Pell Grant Expansion Act of 2005 (HOPE Act) sollte den Maximalbetrag der Pell Grants anheben. Pell Grants helfen US-amerikanischen Collegestudenten, ihre Collegegebühren zu zahlen. Der Entwurf kam aber nie im Senat zur Abstimmung. Am 30. Januar 2007 initiierte Obama den Iraq War De-Escalation Act, einen Plan für einen phasenweisen Rückzug amerikanischer Truppen aus dem Irak bis zum 31. März 2008. Obama ist Mitglied folgender Ausschüsse im US-Senat: Außenpolitische Beziehungen, Gesundheit, Bildung, Arbeit und Renten, Heimatschutz und staatliche Angelegenheiten und Angelegenheiten der Veteranen. Offizielle Auslandsreisen Die Senatoren Barack Obama und Richard Lugar nahe Perm, Russland Der Senator unternahm in seiner Amtszeit drei Auslandsreisen. Während der Sitzungsferien im August 2005 besuchte Obama zusammen mit Richard Lugar, dem Vorsitzenden des Senate Foreign Relations Committee Russland, die Ukraine und Aserbaidschan. Vor dem Hintergrund möglicher weiterer Terrorangriffe konzentrierte sich die Reise auf Strategien, um die Verbreitung von konventionellen, biologischen und Massenvernichtungswaffen zu kontrollieren. In Saratow besuchte die Gruppe eine Einrichtung zur Vernichtung von nuklearen Sprengköpfen, welche durch das Nunn-Lugar-Programm unterstützt wird. In der Ukraine besichtigten sie eine Einrichtung zur Vorbeugung und Bekämpfung von Krankheiten. Außerdem wohnten sie der Unterzeichnung eines bilateralen Vertrages zwischen den USA und der Ukraine zur Feststellung von biologischen Krankheitserregern und von Gefechtsrisiken durch den Ausbruch infektiöser Krankheiten − sei es durch natürliche Ursachen oder durch Bioterrorismus − bei. Im Januar 2006 flog Obama mit einer Delegation des Kongresses zusammen mit Evan Bayh, Kit Bond und Harold Ford Jr. in den Nahen Osten und besuchte dort Kuwait, den Irak, Israel und die palästinensischen Autonomiegebiete. In Kuwait und dem Irak besuchte er die US-Truppen, wobei er öffentlich anmerkte, dass der Konflikt dort nicht militärisch zu lösen sei. In Israel traf er Außenminister Silwan Schalom. In Palästina traf er sich mit Mahmud Abbas. Obama kündigte bei diesem Treffen an, dass die USA niemals eine Regierung unter Beteiligung der Hamas akzeptieren würden, solange diese noch das Ziel verfolge, Israel auszulöschen. Seine dritte offizielle Reise führte ihn im August 2006 nach Südafrika und Kenia mit Zwischenstopps in Äthiopien und Tschad. In Kenia besuchte er mit seiner Familie den Geburtsort seines Vaters und wurde von der dortigen Bevölkerung überwiegend enthusiastisch aufgenommen. Um mehr Kenianer von einem HIV-Test zu überzeugen, ließ sich das Ehepaar Obama in einer kenianischen Klinik selbst testen. Vor Studenten der Universität von Nairobi hielt er eine Rede, die landesweit im Fernsehen ausgestrahlt wurde. Obama kritisierte darin die Korruption und den Einfluss ethnischer Rivalitäten auf die kenianische Politik. Obama während seiner Rede vor der Siegessäule in Berlin im Juli 2008 Im Juli 2008 reiste Barack Obama als voraussichtlicher Präsidentschaftskandidat der Demokraten, begleitet von zwei Senatorenkollegen, dem Demokraten Jack Reed und dem Republikaner Chuck Hagel, unter anderem zu Besuchen bei den US-Soldaten und den lokalen Politikern nach Afghanistan und in den Irak, sowie zu Politikergesprächen nach Israel einschließlich der Palästinensergebiete, nach Deutschland, Frankreich und nach Großbritannien. In Berlin traf er unter anderem Angela Merkel, Frank-Walter Steinmeier und Klaus Wowereit. Am 24. Juli hielt er in Berlin vor ca. 200.000 Zuschauern die zentrale Ansprache des Besuchs, die von vielen Fernsehanstalten weltweit direkt übertragen wurde. Präsidentschaftswahl 2008 Logo der Präsidentschaftskampagne „Obama for America“ Hauptartikel: Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2008 Kandidatur Obama wurden schon früh Ambitionen für die Präsidentschaftswahl 2008 nachgesagt, die er lange Zeit dementierte. Am 22. Oktober 2006 sagte er in einem Fernsehinterview des Senders NBC, er werde nach den Kongresswahlen ernsthaft darüber nachdenken, da er in den Monaten zuvor gewisse „Rückmeldungen“ bekommen habe. Am 16. Januar 2007 erklärte er auf seiner Internetseite, eine Arbeitsgruppe (Exploratory Committee) gründen zu wollen. Diese solle prüfen, ob genug Geld für eine Präsidentschaftskandidatur 2008 zur Verfügung stehe. Das ist das übliche Verfahren vor der offiziellen Anmeldung einer Präsidentschaftskandidatur. Am 10. Februar 2007 verkündete er vor 18.000 Zuhörern in Springfield (Illinois) seine Präsidentschaftskandidatur. Dies wird mitunter als symbolisch empfunden, da am selben Ort 149 Jahre zuvor der spätere Präsident Abraham Lincoln zur Abschaffung der Sklaverei aufgerufen hatte. Seit dem 4. Mai 2007 steht Barack Obama unter dem Schutz des Secret Service, so früh wie noch kein anderer Präsidentschaftskandidat vor ihm. Hillary Clinton steht seit ihrer Zeit als First Lady unter dem Schutz der Behörde. Die Gründe für die Maßnahme zum Schutz Obamas wurden nicht veröffentlicht, Senator Dick Durbin ließ aber verlauten, dass er Informationen habe, die ihn um die Sicherheit Obamas fürchten ließen. Jedes Quartal mussten die Präsidentschaftskandidaten beider Parteien ihre Spendeneinnahmen veröffentlichen. Obama konnte Clinton im Jahr 2007 mit Spendeneinnahmen für die Vorwahlen überholen, Clinton gewann allerdings das Rennen um die höchsten Gesamteinnahmen. Insgesamt nahm Obama in einem Jahr 101.524.154 Dollar ein, Clinton 104.680.022 Dollar. Nach den Siegen in Iowa und South Carolina wurde Obama im Januar allein die Rekordsumme von 32 Mio. US-Dollar gespendet. Vorwahlen der Demokratischen Partei Obama verkündet seinen Sieg gegen Hillary Clinton bei den Vorwahlen der Democrats Hauptartikel: Vorwahlergebnisse der Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2008 Obama gewann die Vorwahlen in 29 der 50 Bundesstaaten; in einem weiteren, Texas, wo sowohl nach dem Primary- als auch nach dem Caucus-Verfahren abgestimmt wurde, gewann er in den Caucuses, nachdem er die Primary verloren hatte. Ferner siegte er im District of Columbia, in den Territories Guam und U.S. Virgin Islands, sowie bei den im Ausland lebenden Demokraten. Dass sich seine Hauptkonkurrentin Hillary Clinton dennoch bis zuletzt ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit ihm lieferte, lag vor allem daran, dass Obama in den meisten bevölkerungsreichen Staaten schwächer abschnitt als Clinton. Am 3. Juni 2008 erreichte Obama die notwendige Zahl von Delegierten, um sich eine Mehrheit für die Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten seiner Partei zu sichern. Am 7. Juni, vier Tage nach den letzten Vorwahlen, gratulierte Hillary Clinton öffentlich Obama zu seinem Sieg und sicherte ihm ihre Unterstützung für den Wahlkampf gegen seinen republikanischen Konkurrenten John McCain zu. Obama gibt am 23. August 2008 Joe Biden als designierten Vizepräsidentschafts-Kandidaten in Springfield (Illinois) bekannt. Am 23. August, kurz vor der Democratic National Convention, gab Obama auf seiner Website und durch Textmitteilungen an seine Unterstützer bekannt, dass er Joe Biden, den dienstälteren Bundessenator aus Delaware, als seinen Vizepräsidentschaftskandidaten (running mate) ausgewählt hat. Barack Obama wurde am 27. August 2008 von den Delegierten der Democratic National Convention in Denver per einfacher Akklamation offiziell als Präsidentschaftskandidat nominiert. Einen Tag später nahm er die Nominierung mit einer Rede vor 80.000 Zuhörern des Parteitags und 37,5 Millionen Fernsehzuschauern an. Kontroversen im Wahlkampf Bei der Bekanntgabe seiner Kandidatur am 10. Februar 2007 sprach sich Obama für einen Rückzug der US-amerikanischen Truppen aus dem Irak bis März 2008 aus. Dies zog eine ungewöhnliche Einmischung des damaligen australischen Premierministers John Howard in den US-Wahlkampf nach sich. Howard, der für die australische Beteiligung am Irakkrieg verantwortlich war, erklärte, wenn er zur Al-Kaida im Irak gehörte, würde er für einen Sieg Obamas beten. Kurze Zeit später wurden dem US-Magazin Insight von anonymer Quelle Informationen zugespielt, nach denen Obama angeblich eine radikale muslimische Schule, eine sogenannte Madrasa, besuchte. Andere Medien griffen diese Meldung auf, bis der Vizedirektor der besagten Schule in einem Interview mit dem Sender CNN klarstellte: „Wir sind eine öffentliche Schule, wir konzentrieren uns nicht auf Religion“. Allerdings war Obama in der Schule nach Angaben von Lehrern und Mitschülern aufgrund der Religionszugehörigkeit seines Stiefvaters als Muslim registriert, weshalb er jede Woche zwei Stunden Islamunterricht erhielt. Kindheitsfreunde von Obama berichten, er sei gelegentlich zum Freitagsgebet in die Moschee gegangen, habe das Gebet aber nicht wirklich ernst genommen. Ende Februar 2008 kursierte ein Foto im Internet, das Obama bei einem Besuch in Kenia mit einem Turban auf dem Kopf zeigt. Obamas Unterstützer warfen Hillary Clinton vor, durch die Verbreitung des Fotos, schändlich und beleidigend Ängste zu schüren. Diese Anschuldigungen wurden mit dem Argument zurückgewiesen, dass Hillary Clinton bei Besuchen im Ausland auch schon traditionelle Landestrachten getragen habe und Fotos davon auch veröffentlicht wurden. Am 5. März 2007 veröffentlichte Philip de Vellis, ein ehemaliger Mitarbeiter einer IT-Berater-Firma, die den Webauftritt Obamas gestaltet hatte, auf der Internetseite YouTube einen Spot , der Barack Obamas Kontrahentin um die Präsidentschaft, Hillary Clinton, als Big Brother darstellt. Der Kurzfilm ist eine Abwandlung eines 1984 veröffentlichten Apple-Werbespots und endet mit der Aufforderung, für Obama zu stimmen, und der Einblendung von www.barackobama.com. Obama selbst und sein Wahlkampfteam ließen verlauten, nicht mit dem Video in Verbindung zu stehen; es handle sich um die Einzelaktion eines Sympathisanten ihrer Kampagne. Philip de Vellis selbst bestätigte dies und gab an, bei der Firma gekündigt zu haben. Der Kurzfilm, der bereits über fünf Millionen Mal angesehen wurde, gilt laut Experten als Beweis für den zunehmenden Einfluss des Internets auf Wahlkampagnen. So wurde im Juni 2007 Amber Lee Ettinger als Obama Girl bekannt, nachdem sie in einem der meistgesehenen YouTube-Videos des Jahres zu sehen war. Ein weiterer YouTube-Spot erregte im Februar 2008 Aufmerksamkeit: Die Rede, die Obama nach der verlorenen Vorwahl von New Hampshire am 8. Januar hielt, wurde auf Initiative von Black-Eyed-Peas-Sänger will.i.am und unter der Regie von Jesse Dylan zu einem viereinhalbminütigen Musikvideo mit dem Titel Yes We Can im Stile einer Collage verarbeitet, in dem 37 prominente Obama-Unterstützer auftreten, die ausgewählte Textstellen aus dieser im Original 13-minütigen Wahlkampfrede singen bzw. zitieren, wobei jedoch immer die Stimme von Barack Obama im Hintergrund hörbar ist. Kritik an Obama entzündete sich auch an seiner geschäftlichen Freundschaft zu Tony Rezko, einem Geschäftsmann, der seit Oktober 2006 wegen Überweisungsbetrug, Bestechung, Geldwäsche und versuchter Erpressung in Chicago vor Gericht stand. Obama wurden aber nie illegale Handlungen mit Rezko nachgewiesen. Nachdem ABC am 13. März als rassistisch und anti-amerikanisch eingestufte Aussagen von Pastor Jeremiah Wright, der Michelle und Barack Obama getraut und deren Kinder getauft hatte, veröffentlichte, brach in den USA eine Diskussion über die Rassenproblematik aus. In einer Rede über Rassenprobleme bezog Obama am 18. März 2008 schließlich Stellung zu dem Vorfall und allgemein zum Rassismus in Amerika. Darin spricht er von der „nie ausgeräumten Rassenfrage“, die ihren Ursprung in der Sklaverei, „der Erbsünde der Nation“, habe . Als Wright später in einem TV-Interview, vor allem aber in Reden bei einer Veranstaltung der National Association for the Advancement of Colored People und vor dem National Press Club ähnliche Aussagen wiederholte und verschärfte, distanzierte sich Obama persönlich und in seinen politischen Ansichten als Präsidentschaftskandidat in einer Pressekonferenz Ende April 2008 endgültig und mit klaren Worten von Wright. Als Folge trat er mit seiner Frau Ende Mai 2008 aus der Trinity Church in Chicago aus. Präsidentschaftswahl Am nationalen Wahltag, dem 4. November 2008, errangen Obama und Joe Biden eine Mehrheit von mindestens 364 Wahlmännern des Electoral College und 53 % aller abgegebenen Wählerstimmen gegenüber mindestens 163 Wahlmännern und 46 % für die republikanischen Kandidaten, John McCain und Sarah Palin. Parallel dazu vergrößerten die Demokraten ihre Mehrheit im Senat um mindestens sechs auf 57 Sitze gegenüber 40 Sitzen für die Republikaner. Drei Senatswahlen sind derzeit noch nicht offiziell entschieden. Im Repräsentantenhaus gewannen die Demokraten mindestens 20 Sitze hinzu und kommen somit nach derzeitigem Stand auf 254 von insgesamt 435 Sitzen. 66 Prozent der wahlberechtigten US-Bürger gaben ihre Stimme ab. Das ist die höchste Wahlbeteilung bei einer US-Präsidentschaftswahl seit 1908. Das Ergebnis entsprach den meisten nationalen Umfragen, die seit der Finanzkrise landesweit kontinuierlich einen Vorsprung von durchschnittlich 7,6 Prozent für Obama vorausgesagt hatten. Dieser gewann in allen Bundesstaaten, deren Wahlmänner bereits John Kerry 2004 gewonnen hatte, und dazu etliche Staaten, die damals für George W. Bush votiert hatten, darunter Virginia, North Carolina und Indiana, die zuvor jahrzehntelang republikanische Kandidaten gewählt hatten, sowie die wichtigen Swing States New Mexico, Ohio und Florida. Am 15. Dezember werden die 538 Wahlmänner in den Hauptstädten der jeweiligen Bundesstaaten sowie in Washington D. C. den Präsidenten formell wählen. Es gilt als nahezu sicher, dass das Wahlmännerkollegium Obama wählt und dieser damit gemäß dem 22. Verfassungszusatz zum President-elect wird, was allerdings erst nach Auszählung der Stimmzettel und Verkündigung des Ergebnisses - voraussichtlich am 6. Januar 2009 - offiziell festgestellt werden wird. Danach soll Obama am 20. Januar 2009 als 44. Präsident der USA vereidigt werden; er wäre damit der erste Afroamerikaner in diesem Amt. Politische Positionen vor der Präsidentenwahl Wirtschaftspolitik Barack Obamas Wirtschaftspolitik orientiert sich an der Politik des vorsorgenden Sozialstaats und steht in der Tradition der Rubinomics (benannt nach Robert Rubin) der Clinton-Ära. Ein zentraler Orientierungspunkt dieser Wirtschaftspolitik ist die Ausgabenkontrolle und der ausgeglichene Staatshaushalt. Vor dem Hintergrund der Finanzkrise und der Rezession in den USA zielt Obamas Wirtschaftspolitik auf eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage der Mittelschicht und Arbeiterklasse ab. Zur Erreichung dieses Ziels wird dem Staat allerdings eine untergeordnete Rolle zugewiesen. Obama ist ein Vertreter des Fiskalkonservatismus und Anhänger des Pay-As-You-Go-Prinzips, auch PAYGO-Prinzip genannt. Die Besserstellung der erodierenden Mittelschicht und der überschuldeten Arbeiterhaushalte möchte Obama durch Steuererleichterungen erwirken. Einnahmeneinbußen durch derlei Maßnahmen sollen grundsätzlich durch Sparmaßnahmen in anderen Haushaltsetats gegenfinanziert werden. Zwei Steuersenkungspakete der Bush-Administration sollen 2011 auslaufen, außerdem soll es Sparmaßnahmen im Bereich der Subventionierung der Ölindustrie und der Raumfahrt geben. Obama spricht sich weiter für Investitionen in regenerative Energien und die Aus- und Weiterbildung der arbeitenden Bevölkerung, insbesondere die College-Ausbildung, aus. Die mittelfristige Ausdehnung der Haushaltsverschuldung für ein arbeitsmarktpolitisches Konjunkturprogramm lehnt er ab. Obamas wichtigster wirtschaftspolitischer Berater ist Austan Goolsbee. Weitere wichtige Berater sind Jeffrey Liebman, Jason Furman, Paul Volcker, Laura Tyson und Robert Rubin. Viele seiner Mitarbeiter sind auch schon während der Clinton-Administration beratend tätig gewesen und stehen wie Goolsbee teilweise in sehr engem Kontakt zum Democratic Leadership Council. Außenpolitik Irak Obama trat seit Herbst 2002 öffentlich als Gegner des von der US-Regierung unter George W. Bush geplanten Irakkrieges hervor. Er sagte bei einer Antikriegskundgebung in Chicago am 26. Oktober: „Ich weiß, dass eine Invasion im Irak ohne klare Begründung und ohne starke internationale Unterstützung nur die Feuer des Nahen Ostens anfachen wird, die schlechtesten statt der besten Impulse der arabischen Welt fördern wird und den Rekrutierungsarm der al-Qaida stärken wird. Ich bin nicht gegen alle Kriege. Ich bin gegen dumme Kriege.“ Damals war diese Ansicht weder in der US-Bevölkerung insgesamt noch in der Demokratischen Partei mehrheitsfähig. In einer Rede zum Chicago Council on Global Affairs im November 2006 sprach sich Obama für einen „phasenweisen Rückzug der US-Truppen aus dem Irak“ und das Eröffnen eines diplomatischen Dialogs mit Syrien und dem Iran aus. Bei seiner Antrittsrede zur Kandidatur für das Präsidentenamt versprach Obama, die US-Truppen im Verlauf des Jahres 2009 aus dem Irak abzuziehen. Im Lauf der Vorwahlen änderte er diese Position, nachdem die US-Armee unter General David H. Petraeus einige Erfolge bei der Bekämpfung von Terroranschlägen im Irak („surge“) vorweisen konnte. Bei der Annahme seiner Kandidatur beim Parteitag der Demokraten am 28. August 2008 sprach Obama ohne Zeitangabe von einem „verantwortungsvollen Rückzug“. Das Thema Irak spielte schon in den Vorwahlen eine Rolle: Als einziger Kandidat der Demokraten, der von Anfang an gegen die Invasion des Iraks war, konnte er eine deutliche Alternative zur Irakpolitik der Bush-Regierung anbieten, während seine Kontrahentin Hillary Clinton die Finanzierung dieses Krieges im November 2002 im US-Senat mitbewilligt hatte. In den ersten beiden Fernsehdebatten mit Obama versuchte John McCain, jede Zeitfrist für den Truppenrückzug aus dem Irak als Niederlage der US-Armee und Gefährdung der US-Sicherheit darzustellen. Iran Im März 2007 sagte Obama, dass, obwohl die USA „keine Option, einschließlich militärischer Handlungen, vom Tisch nehmen“ sollten, „anhaltende und energische Diplomatie kombiniert mit harten Sanktionen die primären Mittel“ sein sollten, um den Iran an der Herstellung nuklearer Waffen zu hindern. Obama schließt direkte Gespräche ohne bestimmte Vorbedingungen mit den Regierungen des Iran und Syriens nicht aus. Afghanistan und Pakistan Im August 2007 sagte Obama, es sei ein „schrecklicher Fehler“ gewesen, nichts gegen ein Treffen von Al-Qaida-Führern im Jahr 2005 unternommen zu haben, das US-Geheimdienste bestätigt hatten. Er sagte, er würde als Präsident eine solche Möglichkeit auch ohne Zustimmung der pakistanischen Regierung zum direkten Angriff auf die Versammelten nutzen. Guantanamo Obama setzt sich für die ersatzlose Schließung des Gefangenenlagers in Guantanamo Bay ein und will die Habeas-Corpus-Akte gegen Folter unvermindert in Kraft setzen. Im Wahlkampf hob er mehrfach seine Übereinstimmung mit John McCain an diesem Punkt hervor. Darfur Obama am 20. Juli 2008 im Camp Arifjan, Kuwait Im Dezember 2005 und im April 2006 forderte Obama nachdrücklichere Handlungen, um den Völkermord in Darfur (Sudan) zu bekämpfen. Obama desinvestierte 180.000 Dollar seiner privaten Anlagen, die in Verbindung mit dem Sudan gebracht werden konnten, und verlangte dasselbe von im Iran tätigen Firmen. Bündnispolitik Im Juli/August 2007 sprach sich Obama für eine nach außen gerichtete Post-Irakkrieg-Außenpolitik und erneuerte diplomatische und moralische Führungsrolle der USA in der Welt aus. Mit dem Satz „wir können uns weder aus der Welt zurückziehen noch versuchen, sie in die Unterwerfung zu schikanieren“ verlangte er von den Amerikanern, dass sie „in der Welt führen sollen, in der Tat und als Vorbild“. Internationale Abrüstung Obama sagte in seiner Rede am 24. Juli 2008 in Berlin vor etwa 200.000 Zuhörern, das Ziel einer Welt ohne Atomwaffen müsse nun erneuert werden. Innenpolitik Todesstrafe Obama befürwortet die Todesstrafe für als besonders verwerflich geltende Verbrechen. In einer öffentlichen Debatte erklärte er, dies erlaube es der Gesellschaft, „das volle Ausmaß ihrer Empörung durch die Verhängung der ultimativen Strafe zum Ausdruck zu bringen.“ In seinem Buch The Audacity of Hope nennt er als Beispiele solcher Straftaten die Vergewaltigung und Ermordung von Kindern sowie Massenmorde. Deshalb kritisierte Obama die Entscheidung des United States Supreme Court zum Fall Kennedy v. Louisiana, welche ein Todesurteil wegen der Vergewaltigung eines Kindes für verfassungswidrig erklärte. Gleichwohl trägt die Todesstrafe nach Obamas Ansicht nur wenig zur Verhinderung von Verbrechen bei. Viele Todesurteile kämen nur aufgrund fragwürdiger Polizeimethoden, rassistischer Vorurteile und schlechter Strafverteidiger zustande. Deshalb wirkte er als Senator in Illinois an einem Gesetz zur Aussetzung von Todesurteilen mit, die ohne überprüfbares rechtsstaatliches Verfahren zustande gekommen waren. Religion Obama war in seiner Jugend distanzierter gegenüber Religion und Kirchen, wurde aber als Sozialarbeiter in Chicago mit afroamerikanischem Gemeindeleben konfrontiert. Daraufhin wurde er Christ und gehört seit 1985 zur United Church of Christ, einer der ältesten und größten evangelischen Konfessionen in den USA, die aus dem Zusammenschluss von Reformierten und Kongregationalisten hervorging. Wegen ihrer frühen Zulassung von Homosexuellen zu kirchlichen Ämtern gilt sie als besonders liberal. Obama hielt am 28. Juni 2006 vor einer Synode seiner Kirche eine Grundsatzrede zum Verhältnis von Religion und Politik zueinander. Er erinnerte dabei an den Wahlkampf für das Senatorenamt 2004 in Illinois, in dessen Verlauf sein republikanischer Mitbewerber Alan Keyes sagte: „Christus würde nicht für Barack Obama stimmen, weil Barack Obama sich auf eine Weise benommen hat, die für Christus unmöglich gewesen wäre.“ Obama kommentierte dies als „Jerry Falwell-Pat Robertson-Rhetorik“, die progressive Christen oft als unmoralisch und gottlos zugleich etikettiere. Er habe damals auf typisch liberale Weise auf den Meinungspluralismus hingewiesen sowie darauf, dass ein Senator anders als ein Pastor alle Bürger repräsentieren müsse. Doch der implizite Vorwurf, er sei kein wahrer Christ, habe weiter an ihm genagt, und er sei sich bewusst gewesen, dass seine damalige Antwort nicht die Rolle des Glaubens für seine Wertorientierung ausgedrückt habe. Dieses Dilemma bestimme die Haltung vieler liberaler Demokraten gegenüber dem Bible Belt in den USA seit über 30 Jahren: Bestenfalls vermieden sie eine Debatte über religiöse Werte aus Angst, jemandem zu nahe zu treten, und mit Berufung auf die Verfassungsprinzipien, wonach Religion Privatsache sei. Schlimmstenfalls behandelten sie Religion im öffentlichen Raum als unvermeidlich irrational oder intolerant, stellten religiöse Mitbürger als Fanatiker dar oder setzten Christen mit konservativen Gegnern gleich. Deren Führer nutzten dies aus, indem sie den Evangelikalen ständig weismachten, dass Demokraten ihre Werte missachteten und ihre Kirche ablehnten, wobei sie allen übrigen nahelegten, sich nur für Themen wie Abtreibung, Homo-Ehe, Schulgebet und Intelligent Design zu interessieren. Anstelle dieser typischen Vermeidungsstrategien müsse heute eine ernsthafte Debatte darüber geführt werden, wie Glaube und moderne pluralistische Demokratie miteinander zu versöhnen seien. Denn 90 Prozent aller US-Bürger glaubten an Gott, 70 Prozent seien Mitglieder einer religiösen Organisation, 38 Prozent nennen sich engagierte Christen, und wesentlich mehr glaubten an Engel als an Evolution. Dies sei nicht bloß Erfolg von populären Fernsehpredigern, sondern Ausdruck eines tiefen Bedürfnisses nach Sinn, nach Erlösung aus tiefer Einsamkeit. Er selbst habe erfahren, dass er ohne Gemeinschaft auch in seinem sozialen Engagement von Anderen getrennt geblieben sei. Dann habe er in der schwarzen Kirche eine Hoffnungsquelle entdeckt, da dort der Ruf der Bibel, die Hungrigen zu sättigen, die Nackten zu kleiden und die Mächtigen herauszufordern, unmittelbar in den Kampf für sozialen Wandel, für Freiheit und Menschenrechte münde. Auch habe er entdeckt, dass Glaube nicht bedeute, keine Zweifel mehr zu haben. Eben weil er zu dieser Welt gehöre und als Mensch auf Sündenvergebung angewiesen sei, brauche er Christus als Retter und die Kirchengemeinde als Verbündete. Im Juni 2007 attackierte Barack Obama als Vertreter der Christlichen Linken (Christian Left) die Religiöse Rechte (Christian Right). Er warf ihr vor, „den Glauben entführt zu haben und ihn dazu zu missbrauchen, Christen gegeneinander aufzubringen“. Gesundheitssystem Obama befürwortet eine Reform des Gesundheitssystems durch Einführung einer allgemeinen Krankenversicherung. Er äußerte sich dahingehend, dass bis zum Ende der nächsten Präsidentschaft jeder US-Amerikaner krankenversichert sein sollte. Zunächst haben für Obama aber Kostensenkungen und Versicherungspflicht für Kinder Priorität. Zudem möchte er Kleinunternehmern helfen, ihre Mitarbeiter zu versichern. Kulturelle und politische Erscheinung Obama in New Hampshire im August 2007 Unterstützer und Kritiker haben Obamas populäres Bild mit einem kulturellen Rorschachtest verglichen, einer neutralen Person, auf die sie ihre persönlichen Geschichten und Aspirationen projizieren können. Obamas eigene Geschichten über die Herkunft seiner Familie bekräftigen, was das Magazin The New Yorker im Mai 2004 in einem Artikel mit Jedermann-Bild beschrieb. In seinem Buch Dreams from My Father verknüpft er seine mütterliche Familiengeschichte mit möglichen indianischen Vorfahren und einer entfernten Verwandtschaft zu Jefferson Davis, dem Präsidenten der Konföderierten Staaten von Amerika während des Sezessionskriegs. Während einer Ansprache an eine ältere jüdische Gemeinde während seiner Kampagne für den US-Senat im Jahre 2004 verband Obama seinen ostafrikanischen Vornamen Barack mit dem hebräischen Wort Baruch, welches gesegnet bedeutet. In einem Interview im Oktober 2006 in der Sendung von Oprah Winfrey unterstrich Obama seine vielfältigen ethnischen Wurzeln: „Michelle wird Ihnen sagen, dass wenn wir an Weihnachten oder Thanksgiving zusammenkommen, es wie eine Art kleiner Vereinter Nationen ist“, sagte er. „Ich habe Verwandte, die aussehen wie Bernie Mac, und ich habe welche, die aussehen wie Margaret Thatcher. Wir haben alles.“ Mit seinem kenianischen Vater und seiner weißen amerikanischen Mutter, seiner Erziehung in Honolulu und Jakarta und der Ausbildung an einer der Ivy-League-Hochschulen unterscheidet sich Obama markant von den Afroamerikanern, die ihre Karriere in den 1960er Jahren durch ihre Teilnahme an der Bürgerrechtsbewegung begannen. Während seiner ersten Kampagne für den US-Kongress im Jahre 2000 belasteten Obama zwei Rivalen, indem sie ihm vorwarfen, dass er nicht genügend in der schwarzen Gemeinschaft von Chicago verwurzelt sei. Im Januar 2007 warnte die Autorin von „The End of Blackness“, Debra Dickerson, davor, günstige kulturelle Einflüsse aus dem politischen Aufstieg Obamas abzuleiten. Auf die Frage, ob er schwarz genug sei, antwortete Obama im August 2007 bei einem Treffen der National Association of Black Journalists, dass die Debatte über seine physische Erscheinung oder seinen Leumund für schwarze Wähler verfehlt sei: „Was es wirklich bloßlegt, ist die Tatsache, dass wir immer noch in der Stimmung sind, dass, wenn man für Weiße ansprechbar ist, mit einem etwas nicht stimmen könne.“ In einer Meinungskolumne der Washington Post vom März 2007 von Eugene Robinson wurde Obama charakterisiert als die Personifizierung von both-and (Sowohl-als-auch), als ein Bote, der Entweder-oder ablehnt, und jemand, der die Nation jenseits der kulturellen Kriege der 1960er Jahre bringen könne. In Anspielung auf die Inaugurationsrede von Präsident John F. Kennedy sagte Obama wegen seines jugendlichen Images bei einer Rede im Oktober 2007: „I wouldn’t be here if, time and again, the torch had not been passed to a new generation.“ Wegen Obamas Wahlsieg bei den Präsidentschaftswahlen im Jahr 2008 erklärte Kenias Staatsoberhaupt Mwai Kibaki den 6. November zum Nationalfeiertag. Werke 1995 veröffentlichte Obama seine Autobiografie Dreams from My Father und legte sie 2004 etwas überarbeitet neu auf. Bis Juni 2005 war die Neuauflage 40 Wochen lang auf der Bestsellerliste für Sachbücher der New York Times. Er berichtet darin unter anderem über Drogenkonsum und schreibt dies einer Identitätskrise zu, die er aufgrund seiner Gemischtrassigkeit durchlebt habe. Das darauf basierende Hörbuch brachte Obama am 8. Februar 2006 einen Grammy für das beste Spoken Word Album. Nach der Senatswahl unterschrieb er im Dezember 2004 einen mit 1,9 Millionen US-Dollar dotierten Vorvertrag für drei weitere Bücher. Das erste, das seine politischen Überzeugungen behandelt, erschien im Oktober 2006 unter dem Titel The Audacity of Hope: Thoughts on Reclaiming the American Dream. In Deutschland erschien es unter dem Titel Hoffnung wagen: Gedanken zur Rückbesinnung auf den American Dream. Er wirbt darin für die Überwindung von Grabenkämpfen zwischen den Parteien zugunsten der Rückbesinnung auf die Grundwerte des „Amerikanischen Traumes“. Ebenso beschreibt er die Probleme der politischen Einflussnahme durch die Medien und durch Lobbyarbeit und legt seine Wertvorstellungen zu den Themen Familie und Glauben dar. Am 10. Februar 2008 erhielt auch dieses darauf basierende Hörbuch einen Grammy als Best Spoken Word Album. Das zweite Buch soll ein Kinderbuch werden, das er zusammen mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern schreiben will. Die Einnahmen daraus sollen gespendet werden. Über den Inhalt des dritten Buches ist noch nichts bekannt. * Barack Obama: Hoffnung wagen: Gedanken zur Rückbesinnung auf den American dream. Riemann, München 2007, ISBN 978-3-570-50081-1. * Barack Obama: Ein amerikanischer Traum. Die Geschichte meiner Familie. Carl-Hanser-Verlag, München 2008, ISBN 978-3-446-23021-7. Auszeichnungen und Ehrungen Während seiner ersten drei Jahre im US-Senat erhielt Obama die Ehrendoktorwürde für Recht des Knox College (Galesburg) (2005), der University of Massachusetts Boston (2006), der Northwestern University (Evanston) (2006), der Xavier University of Louisiana (2006), der Southern New Hampshire University (2007) , der Howard University in Washington D. C. (2007) und der Wesleyan University in Connecticut (2008) . Im Oktober 2005 wurde Obama in dem britischen Journal New Statesman als eine von 10 Personen, die die Welt verändern können aufgelistet. Das Time-Magazin zählte ihn 2005 und erneut 2007 zu den einhundert einflussreichsten Personen der Welt.
Barack Hussein Obama, Jr. bəɹɑ ː k hʊseɪn oʊbɑ ː mə (* 4 Aug, 1961 in Honolulu, Hawaii) is an American politician. The lawyer belongs to the Democratic Party since 2005 and is state senator of Illinois.

Obama has since the presidential election on 4 November 2008 designated the 44th President of the United States.

Life

Childhood and Adolescence
Honolulu and Waikiki

Obama's father, Barack Hussein Obama Senior (1936-1982), came from Alego in Kenya and belonged to the Luo people. His mother, Stanley Ann Dunham (1942-1995) was a white American from U.S. Wichita, Kansas. The parents met as students at the University of Hawaii at Manoa know. They married in 1961 in Hawaii, while in other parts of the United States marriages between blacks and whites were still banned.

1963 could be between the parents. The father continued his studies at Harvard University continues. Obama saw him as Ten Years for the last time The mother married a student and later Ölmanager from Indonesia and moved with him and her son Barack to Jakarta. There was his half sister Maya was born.

Paternal side of Obama has a younger half-brother, in the slums of Nairobi lives , and a half (AUMA), which has studied in Heidelberg. Kenyan opposition leader Raila Odinga declared in January 2008, he was a cousin Barack Obama, from Kenya, Obama's uncle denies this but .

Barack attended in Jakarta from 1967 to 1970 a Catholic, 1970/71 a state school with pupils from different Religionsangehörigkeit and 1971 returned back to Hawaii. There, the parents pulled him to his mother, Madelyn (1922-2008) and Stanley Dunham (1918-1992) on. They trained him in the fifth class of the prestigious private Punahou School, whose training he completed in 1979 with distinction.

Studies and career
Austin Hall, Harvard Law School

Barack Obama studied two years at Occidental College in Los Angeles and moved 1981 to the Columbia University in New York City. After receiving his bachelor's degree in 1983 in Political Science (focusing on international relations), he worked for a year for the marketing consulting firm Business International Corporation in New York. 1985, he moved to Chicago, where he worked for a nonprofit organization, the Church towns at work training for residents of poor neighborhoods helped. Subsequently, he studied three more years of Law at Harvard Law School and became president of the Harvard Law Review journal elected . He is considered the first African-Americans in this office. 1991 Obama his JD degree with the overall assessment magna cum laude.

Obama returned to Chicago in 1992, after back and worked from 1993 in the civil rights specialist at law firm Miner, Barnhill and Galland. In addition, he taught until his election to the U.S. Senate Constitutional 2004 at the University of Chicago.

Private Life
Michelle and Barack Obama

Barack Obama since 1992 with Michelle Obama (* 1964) married, as he at Harvard Law School and studied himself in public administration from Chicago operates. They learned in the law firm know Michelle in 1988 after graduation worked and the young interns Barack Obama as a tutor was assigned. They have two daughters: Malia Ann (* 1998) and Natasha (* 2001). Barack Obama lives with his family in Chicago.

State politics in Illinois

Illinois in 1992 was the first time Obama politically active: He organized a campaign to promote voter registration of African-American citizens of Chicago, so the choice of Bill Clinton to the U.S. president to support it. Thus, he mobilized more than 150,000 people .

1996 to the southern constituency of Chicago to Members for the Senate from Illinois. He then took over the chairmanship of the Committee on Public Health and Welfare. He drafted a legislative initiative that helps working poor families provided, and worked on a template to help people without health insurance. He helped organizations responsible for gays and lesbians to use, and continued to increase funding for AIDS prevention and treatment.

1998 was the first Obama, 2002 for the second time, this time without a counter-candidates in the Senate from Illinois reelected. He initiated a law that the police undertook to interrogations be recorded on video, the death penalty for charges to be used. Moreover, he sought successfully to require health insurance costs for regular preventive mammography to take over. It was for these and other projects coalitions with political opponents form. Although he was with the police union Fraternal Order of Police on many domestic policy initiatives had been at odds, they praised him for his "longtime support of arms control laws and the willingness to negotiate compromises."

2000, he underwent a 30% to 61% against the competitors and mandate holder Bobby L. Rush in a constituency in Illinois in the primaries for the U.S. House of Representatives. Rush scored with a reference to Obama's inexperience .

U.S. Senate

Primaries

Obama joined in 2004 to the Democratic Party for a seat in the U.S. Senate to obtain. The incumbent Republican Senator Peter Fitzgerald waived re Congress MPs and four from Illinois supported the election Obama publicly, as well as liberal Democrats such as former chairman of the Democratic National Committee, David Wilhelm.

Obama won in the primaries in March 2004, 52 percent of the vote against 48 percent for other candidates. In the media consultant David Axelrod, who later also one of the key figures of Obama's presidential campaign has been designed campaign, he tried a continuity line between legendary Democrat from Illinois, as Chicago's first African-American mayor Harold Washington or the U.S. Senator Paul M. Simon, and itself. Simon took shortly before his death, nor a commercial for election to Obama. In Obama's campaign team presented themselves as a last legacy of the deceased dar. Obama helped to support Simon's daughter and the major dailies of the country, like the Chicago Tribune and Chicago Sun-Times.

Campaign for the U.S. Senate

After he had won the code, he joined against the Republican candidate Jack Ryan to. Obama was from the outset in the polls ahead. That lead increased to 20 percentage points, when it became known that Ryan had employed an assistant to Obama 24 hours a day to pursue all of its activities and recorded him occasionally by heckling or speeches to irritate. During the campaign published the Chicago Tribune and the local TV station WLS-TV Californian court documents that Ryan's divorce from actress Jeri Ryan concerned. The documents were not only grateful material for the news media, but damage Ryan's position in his party hard. As a result, Ryan joined on 25 June 2004 as a candidate and left back Obama thus temporarily alone the field.

The Republican Party then had big problems, to find a candidate. After a long decision-making phase was the choice of the party finally Alan Keyes the nomination on 8 Accepted August 2004. This was a victory for the conservative wing of the party, because Keyes was already an extremely conservative politicians for his unsuccessful nominations to the U.S. presidential elections in 1996 and 2000 struck. Coming from Maryland, was Keyes domiciled in the nomination only after Illinois lost, in order to meet the legal requirements to satisfy a candidacy.

Obama's campaign was, according to the figures, the most successful of a non-office holder in the Senate election. His lead in the polls was so large that it early in other states could travel to there befriended Democratic candidates to support. He gave large amounts of money his campaign budget to other candidates and campaign volunteers also sent across national borders. This was, inter alia, Melissa Bean helped finally Phil Crane in the election and suggested her constituency for the first time since 1935 for the Democrats won. Obama himself won the election with 70 percent of the vote against 27 percent for Keyes.

This significant victory may become a part of the behavior attributed to political opponent. The Republican candidate Keyes sat on a polarizing election campaign: He reviled among others homosexuals as "selfish hedonists", described Obama's views on abortion as a position of the slave-holders, claimed that Jesus would not vote Obama, and said , Voters from Obama would be just as guilty as Germans, the 1933 The Nazi Party had chosen.

Democratic National Convention

During his election campaign for the U.S. Senate Obama gave a keynote speech (Keynote) at the Democratic National Convention 2004 in Boston, the former presidential candidate John Kerry kürte. Obama's speech sparked enthusiasm and made him nationally known.

Obama related to how his own family pursuing the American Dream did, and on his belief in a "generous America." His grandfather was from charitable programs of the FHA and the GI Bill benefits because he had fought World War II. He also had high hopes for the future of his daughters, because "a generous America you do not need to be rich to his potential to be."

He criticized the warfare of the Bush government in Iraq as an example and led the naval infantry sergeant Seamus Ahern from East Moline and asked rhetorically: "Where we Seamus as well as he serves us?"

Finally, Obama spoke out for national unity from:

"There is not a liberal America and a conservative America - there is the United States of America."

"There's not a liberal America and a conservative America - there's the United States of America."

Then he added:

"We worship an awesome God in the Blue States, and we do not like federal agents Poking around in our libraries in the Red States. We coach Little League in the Blue States, and yes, we've got some gay friends in the Red States. There are patriots who opposed the war in Iraq, and there are patriots who supported the war in Iraq. "

"We worship an awesome God in the Blue States ie Partly democratically votierende States , and we like in the Red States ie votierende predominantly Republican states no federal, in our libraries herumschnüffelt. We train Little League teams in the Blue States, and, yes, we have some gay friends in the Red States. There are patriots who oppose the war in Iraq, and there are patriots who have endorsed him. "

After this appearance at the Democratic National Convention when Obama was the most successful political rising star of the Democrats and the media was often present. According to a survey conducted by Survey USA in February 2006, he had at that time by 71% the second highest approval rate of all U.S. senators .

First term in the Senate
The senators Tom Coburn and Barack Obama with President Bush on the occasion of the signing of an inter alia, by Coburn and Obama initiated Act.

Obama made his oath of office for the U.S. Senate on 4 January 2005. In his first months in office he spent much time on that, in his post incorporated, and waived publicity campaigns. He drew criticism from the Left Party to be when he Condoleezza Rice as Foreign Minister mitwählte. In March 2005 he announced his own Political Action Committee to create a relatively early stage.

In the years 2005 and 2006 initiated Obama 152 designs and decisions and further supported the 427th His first legislative initiative he announced in March 2005 at the Southern Illinois University at Edwardsville. The Higher Education Opportunity through Pell Grant Expansion Act of 2005 (HOPE Act) should be the maximum amount of Pell Grants increase. Pell Grants to help US-American college students, their college fees to pay. The draft but never came to vote in the Senate.

On 30 Obama in January 2007 initiated the Iraq War De-Escalation Act, a plan for a phased withdrawal of American troops from Iraq until 31 March 2008 .

Obama is a member of the following committees in the U.S. Senate: External Relations, Health, Education, Labor and Pensions, Homeland Security and State Affairs and Veterans Affairs.

Official trips abroad
Senators Barack Obama and Richard Lugar near Perm, Russia

The senator made in his period of three official trips abroad. During the closing session in August 2005, Obama visited together with Richard Lugar, the chairman of the Senate Foreign Relations Committee Russia, Ukraine and Azerbaijan. Against the background of possible further terrorist attacks focused on the travel strategies to control the spread of conventional, biological and mass destruction weapons to control. Saratov in the group visited a facility for the destruction of nuclear warheads, which through the Nunn-Lugar program is supported. In Ukraine, they inspected a facility to prevent and control diseases. Moreover, they attended the signing of a bilateral treaty between the U.S. and Ukraine for the detection of biological pathogens and risks of battle by the outbreak of infectious diseases - whether by natural causes or bioterrorism - at.

In January 2006, Obama flew with a delegation of Congress along with Evan Bayh, Kit Bond and Harold Ford Jr. in the Middle East and then visited Kuwait, Iraq, Israel and the Palestinian territories. In Kuwait and Iraq, he visited the U.S. troops, although he publicly remarked that the conflict can not be solved militarily was. In Israel he met Foreign Minister Shalom Silwan. In Palestine, he met with Mahmoud Abbas. Obama announced at this meeting that the U.S. never had a government with the participation of Hamas would accept, as long as they still aim to erase Israel.

His third official trip took him in August 2006 after South Africa and Kenya with stopovers in Ethiopia and Chad. In Kenya, he visited with his family to the birthplace of his father and was adopted by the local population overwhelmingly enthusiastic added. To learn more Kenyans from an HIV test to convince the couple had Obama in a Kenyan clinic to test themselves. Before students of the University of Nairobi, he gave a speech that the country was broadcast on television. Obama is criticizing the corruption and the influence of ethnic rivalries on the Kenyan politics .
Obama, during his speech to the Victory Column in Berlin in July 2008

In July 2008 traveled Barack Obama as a prospective presidential candidate of the Democrats, Senator accompanied by two colleagues, the Democrats Jack Reed and Republican Chuck Hagel, among others on visits to the U.S. soldiers and local politicians after Afghanistan and Iraq, as well as to politicians talks to Israel, including the Palestinian territories, Germany, France and Great Britain. In Berlin, he met Angela Merkel, inter alia, Frank-Walter Stein Meier and Klaus Wowereit. On 24 July, he held in Berlin before around 200,000 spectators the central speech of the visit, which many broadcasters worldwide has been transferred directly .

Presidential elections 2008
Logo of the presidential campaign, "Obama for America"

Main Article: Presidential election in the 2008

Candidacy

Obama was an early ambitions for the presidential election of 2008, said, he long denied.

On 22 October 2006 he said in a television interview with the broadcaster NBC, he would be after the congressional elections to think seriously about, since he in the months before some "feedback" have received. On 16 January 2007 he said on his website, a working group (Exploratory Committee) want to create. These should examine whether enough money for a 2008 presidential candidacy available. It is standard procedure before the official declaration of a presidential candidacy.

On 10 February 2007 he announced before 18,000 listeners in Springfield (Illinois) his presidential candidacy. This is sometimes perceived as symbolic, since the same place 149 years before the later President Abraham Lincoln for the abolition of slavery was called.

Since 4 May 2007 is Barack Obama under the protection of the Secret Service, as early as yet no other presidential candidate before him. Hillary Clinton since her time as First Lady under the protection of the authority. The reasons for the measure to protect Obama has not been published, Senator Dick Durbin but had stated that he had information that made it to safety Obama were afraid .

Each quarter had the presidential candidates of both parties to publish their donation receipts. Obama has Clinton in 2007 with donations revenue for the primaries to overtake, however, Clinton won the race for the highest total revenue. Overall, Obama in a year 101,524,154 U.S. dollars a Clinton 104,680,022 U.S. dollars. After the victories in Iowa and South Carolina was Obama in January alone, a record sum of 32 million U.S. dollars donated .

The Democratic Party primaries
Obama announced his victory against Hillary Clinton in the primaries of the Democrats

Main article: Results of the presidential election in the 2008

Obama won the primaries in 29 of the 50 federal states, in a broader, Texas, where both the primary as well as after the procedure Caucus voted, he won in the Caucus, after he had lost the primary. He also won in the District of Columbia, Guam in the Territories and the U.S. Virgin Islands, as well as the Democrats living abroad. That is Hauptkonkurrentin his Hillary Clinton still until the last head-to-head race with him supplied was primarily due to the fact that Obama in the most populous states sectional weaker than Clinton.

On 3 June 2008 Obama reached the necessary number of delegates to a majority for the nomination for the presidential candidate of his party to secure. On 7 June, four days after the last primaries, Hillary Clinton publicly congratulated Obama on his victory and promised him their support for the campaign against his Republican rivals John McCain to .
Obama is on 23 August 2008 Joe Biden as a nominee for vice presidential candidates in Springfield (Illinois) known.

On 23 August, shortly before the Democratic National Convention, Obama gave on his website and through text messages to his supporters announced that he had Joe Biden, the senior federal senator from Delaware, as his vice-presidential candidate (running mate) has selected .

Barack Obama was on 27 August 2008 by the delegates of the Democratic National Convention in Denver by acclamation easier officially nominated as presidential candidate. One day later, he took the nomination with a speech before 80,000 listeners of the party and to 37.5 million viewers.

Controversies in the campaign

In announcing his candidacy on 10 February 2007 Obama spoke out for a withdrawal of U.S. troops from Iraq by March 2008. This led to an unusual intervention of the then Australian Prime Minister John Howard in the U.S. election campaign after that. Howard, the Australian involvement in the Iraq war was responsible, said when he joined Al-Qaeda in Iraq belonged, he would be a victory for Obama pray .

A short time later, the U.S. magazine Insight anonymous source of information to play, after which Obama allegedly a radical Muslim school, called a Madrasa, visited. Other media accessed on this message to the vice director of the school said in an interview with the broadcaster CNN clearly stated: "We are a public school, we focus not on religion." However, Obama was in school, according to teachers and classmates because of the religion of his father, stepmother registered as a Muslim, so he two hours each week teaching Islam received. Childhood friends of Obama reported that he was occasionally to Friday prayers in the mosque gone, but the prayer had not really taken seriously. At the end of February 2008 a photo courses on the Internet, the Obama during a visit in Kenya with a turban on his head shows . Obama's supporters accused Hillary Clinton, through the dissemination of the photos, shameful and offensive to stoke fears. These accusations were rejected with the argument that Hillary Clinton during visits abroad also have traditional costumes worn country and photographs of them have also been published .

On 5 Published in March 2007 Philip de Vellis, a former employee of an IT consultant firm which designed Obama's website had on the website YouTube a spot , the Kontrahentin Barack Obama for the presidency, Hillary Clinton as Big Brother represents. The short film is a variation of a the 1984 Apple commercials and ends with an invitation for Obama to vote, and the insertion of www.barackobama.com. Obama himself and his campaign team were announced, not with the video in relation to stand, this is the individual actions that a sympathizer of their campaign. Philip de Vellis himself confirmed this and stated in the company denounced it. The short film, which is already more than five million times was, is, according to experts as evidence of the growing influence of the Internet on election campaigns. Thus, in June 2007 as Amber Lee Ettinger Obama Girl known after one of the most YouTube Videos of the year was shown .

Another YouTube spot attracted attention in February 2008: The speech that Obama lost after the area code of New Hampshire on 8 January held, was at the initiative of Black-Eyed Peas singer will.i.am and directed by Jesse Dylan viereinhalbminütigen to a music video, entitled Yes We Can in the style of a collage processed in the 37 prominent Obama supporter occur , The selected text from the original 13-minute campaign speech or quote sing, but always the voice of Barack Obama is audible in the background.

Obama sparked criticism is also aimed at his business friendship with Tony Rezko, a businessman who, since October 2006 due to transfer fraud, bribery, money laundering and attempted exto

Obama Pictures ( 11 Pictures)


Comments About Obama


There Is No New Comments


Tags :Obama video Obama pictures Obama pics Obama gallery Obama video Obama movies Obama pics Obama pictures Obama gallery

Search for celebrity

Obama's Gossips

U.S. President Obama has Michael Jackson on the iPod

One week after the death of Michael Jackson has now also U.S. President Barack Obama publicly expressed. Obama said, Jackson would be "as one of the greatest entertainer in history. "I'm grew up with his music. I still have all his stuff on my iPod. "Obama said that he had the feeling that Jackson had a" tragic and sad in many ways private life had. The 47-year-old year-old president was in the criticism because he had until now no public statement on the death of the singer issued. Normally, the White House, there is always such a statement when a great personality dies. Instead, Obama has, however, a personal note to the family sent.


Teen Star meets U.S. President

"Jonas Brothers singer Nick Jonas was in the White House in the tailored gray suit on Barack Obama. The 16-year-old teen idol came as representatives of diabetic humans. On the way to the U.S. president met Nick Jonas on children who have to live with diabetes and also the president visited. The 100 children were completely surprised by the visit of the singer and asked for autographs excited. The president interested only in the margins. Then there was still a common image with the U.S. president. About the meeting Nick said: "It was great. He thanked him for our meeting in November in which I use for his two daughters have played. "


Perfect Promi-Dinner: Julia Roberts cooks for Barack Obama

What cooks for you the most powerful man in the world? Oscar winner Julia Roberts has this problem, because it wants the U.S. president Barack Obama to invite to dinner. The Hollywood diva unveiled That Obama's very high on their list for a dream evening. Other guests of desire Roberts are Diane Sawyer, Mike Nichols, Oprah Winfrey, Stedman Graham and Tina Fey. In an interview with the U.S. edition of 'Allure' says the 41-year-old: "Naturally we will start with Obama on. Your girls can play with my kids. "
Back in reality, Roberts and her husband, cameraman Danny Moder, parents of the four-year-old twins Hazel Patricia and Phinnaeus Walter. Roberts admits that it is a very guard mother, because they ensure that their children grow up happy. "I think it should be prohibited, the child of a star to shoot," says the American, and adds: "Fortunately for us is a rare event. My husband and I are very beschützerisch with our children around. We keep them away from the paparazzi and live a normal life. "
Recent rumors that Roberts wants normalcy in spite of all the new upcoming film by fellow actor Brad Pitt to play: 'Eat, Pray, Love' tells the story of a woman who is in search of love around the world. (BangMedia)
.


First Lady as a Cover Girl of Vogue

U.S. President's wife Michelle Obama is the second First Lady to ever be on a cover of "Vogue" has done. Das internationale Style-Magazin widmet der 45-jährigen ganze acht Seiten. The international style magazine devoted to the 45-year-old entire eight pages. The famous Star lesbian photographer Annie Leibovitz, the photos with her in Hay-Adams Hotel in downtown Washington shot - that house where the Obama family before the ceremonial inauguration of Barack Obama had pulled back. Michelle Obama wore during the shooting rather unorthodox pieces by designer Jason Wu and Narciso Rodriguez. Patrick O Connell, a PR man at the "Vogue" said "While nearly all the First Ladies, beginning with Herbert Hoover Mrs. Lou, in 1929, for the fashion bible were photographed, it has until now only Hillary Clinton on the cover done. All others were on the inside. Hillary Clinton graced the cover of the December issue in 1998. " Vogue fashion editor Andre Leon Talley enthused after an interview with the new First Lady: "She is so accessible, natural and normal." Criticism of her dress style is the First Lady do not give a damn: "Ultimately there will always be someone who does not like what you wear. The flavors are just different. "


Beyoncé Knowles: Etta James apologizes

Gospel and blues legend Etta James (71) has its most recent verbal attack against Soul diva Beyonce Knowles is now relative. The singer now asserts, only to have made jokes, as she has threatened Knowles, her ass to versohlen. The much younger musician was in the context of the inauguration of U.S. President Barack Obama the song 'At Last', where the best - the piece, the veteran stage a large part owes its fame.


Obama's Videos

Obama Fans on Facebook

TOPlistCelebrity Site Rank
Pictures & Models - Top Blogs Philippines{ K }s Blog List PhotoblogDigNow.netTop BlogsLinky Love Topsites Celebrity Pictures & Models () - TOP.ORGBlog directory ページランク TravelSingapore Directory
eXTReMe Tracker